Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie


Tagesklinik in der Burgstraße, Wiesbaden

MKG Tagesklinik
Burgstraße 2 - 4
65183 Wiesbaden

Tel.: 0611 - 37 00 41
Fax: 0611 - 37 00 42

Anmeldung zur weiterführenden fachärztlichen Diagnostik

Eine Kurzanleitung zur DVT-Auswertung finden Sie hier.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

diffizile orale und maxillofaziale Strukturen lassen sich häufig durch das OPG oder durch Zahnfilmaufnahmen nicht hinreichend darstellen. In diesen Fällen wird eine weiterführende Diagnostik, zum Beispiel durch eine Computertomographie (CT) oder durch eine Magnetresonanztomographie (MRT), notwendig werden.

Die digitale / dentale Volumentomographie (DVT) ist technisch eine Weiterentwicklung der etablierten Panoramaschichtaufnahme (OPG) und stellt heute im Kieferbereich eine wertvolle Ergänzung zur etablierten nativen Röntgendiagnostik dar. Bei bestimmten Fragestellungen unseres Fachgebietes ist die DVT eine zeitgemäße Alternative zur CT, insbesondere deswegen, weil sie trotz einer relevanten Dosisreduktion - also trotz verminderter Strahlenbelastung - eine hochauflösende Darstellung auch graziler Knochenstrukturen der Kiefer und des Gesichtsschädels liefern kann.

Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, über unsere SPECTA GbR ein DVT-Gerät zu betreiben. In unseren Räumen in der Burgstrasse stehen Ihnen ab dem 1. Dezember 2008 alle Möglichkeiten eines modernen DVT (KaVo 3D eXam) mit Anbindung an den DICOM-Standard zur Verfügung. Das Betrachtungsfeld des KaVo Cone-Beam-Röntgensystem erlaubt es, hochauflösende dreidimensionale Röntgenbilder, dentale 3-D-Darstellungen und 3D Planungen des gesamten Schädels mit vollständiger Darstellung aller Nachbarstrukturen (Unterkiefer Oberkiefer, Nasennebenhöhlen, Mittelgesicht inkl. Schädelbasis), mit einem Bruchteil der Strahlenexposition eines Spiral-CT durchzuführen.

Wir sehen wertvolle Indikationen für die erweiterte 3D-Diagnostik z.B. im Rahmen folgender Fragestellungen:
  1. Abklärung topographischer Lagebeziehungen des gesamten Ober- und Unterkiefers in der dentoalveolären Chirurgie, Parodontologie und Endodontie
  2. Planung komplexer Augmentationen des Ober- und Unterkiefers
  3. Planung komplexer Implantatversorgungen
  4. Abklärung unklarer Raumforderungen oder Fremdkörperdarstellung
  5. Kiefergelenkdiagnostik
  6. Abklärung pathologischer Veränderungen im Nasennebenhöhlenbereich
  7. Darstellung knöcherner Verletzungen in der Traumatologie
  8. Planung kieferorthopädischer Behandlungsfälle
  9. Planung kombinierter orthodontisch-chrirugischer Behandlungen skelettaler Dysgnathien
Natürlich stehen in unserer Einrichtung unverändert die OPG-Diagnostik und die B-Scan-Sonographie zur Verfügung. Letztere liefert eine gute Darstellung der Weichgewebe. Im Sinne einer nachhaltigen Minderung der Strahlenbelastung favorisieren wir deshalb im Kopf-Hals-Bereich bei fraglichen Weichgewebsbefunden die Ultraschalldiagnostik. Wir werden Ihnen diesbezüglich weiterhin ein kompetenter Ansprechpartner (DEGUM Stufe III) sein.

Bitte zögern Sie nicht uns zu kontaktieren, wenn Sie Fragen zur Schichtbildgebung durch DVT oder B-Scan-Sonographie haben, oder suspekte Befunde weiter abklären lassen möchten.

Ihr Team in der Burgstraße

PS: Die Anmeldung zur weiterführenden fachärztlichen Diagnostik (Patienten-Zuweisung) finden Sie hier.

Eine Kurzanleitung zur DVT-Auswertung finden Sie hier.

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